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Case Study EURONICS

Ein Cross-Channel Portal mit Zukunft

Der Elektronikhändler-Verbund EURONICS hat sich mit einem ausgefeilten Cross-Channel-Konzept für Elektro-Fachhändler fit gemacht für die aktuellen Anforderungen des Handels. Die Kunden werden jetzt an allen Touchpoints am Smartphone, am Tablet und am Desktop bedient und direkt zum nächsten Händler gelotst. Offline ist eng mit online verzahnt. Wir zeigen, wie sich das Projekt entwickelt hat und welches Potenzial in Zukunft ausgeschöpft werden soll.

Die Ausgangslage

Vor drei Jahren stand fest: Wir müssen Multichannel-Handel betreiben. Der zentrale Online-Shop mit zentralen Preisen war nicht mehr zeitgemäß. Und auch nicht das, was sich die Mitglieder des Handelsverbandes wünschten. Bei EURONICS beschloss man daher, einen Marktplatz zu bauen, auf dem sich jeder stationäre Händler online präsentieren kann.
Das Oberstes Ziel: Die Individualität der einzelnen Shopbetreiber und ihre Vielfältigkeit aus der realen Welt online abzubilden. Daneben sollten all die Dienstleistungen rund um die Elektroprodukte, die die Händler anbieten, im Netz dargestellt und promoted werden. Keine Kleinigkeit – immerhin zählt EURONICS gut 300 Services, auch rund um das Thema Smart Home.
Doch bevor es losgehen konnte, brauchte man erst einmal einen politischen Auftrag der Mitglieder. Sie mussten hinter der Idee eines gemeinsamen Marktplatzes stehen und die Vorteile für sich entdecken.

Die Umsetzung

Um den Marktplatz aus der Taufe zu heben, dauerte es ungefähr ein Jahr. Der Grundgedanke, der den Marktplatz prägt, lautet: „Wir glauben an regionale Stärke.“ Unterstrichen wird diese Haltung durch den Shopnamen: Er lautet immer www.EURONICS-Name-des-Shopbetreibers.de.
Die regionale Stärke prägt also auch in Onlinezeiten und Industrie 4.0 die EURONICS. Und so ist die EURONICS der erste Händlerverbund, der eine regionale Verfügbarkeit der Waren auf Seite 1 zeigt. Die Distanz zum nächsten EURONICS-Händler und die lokale Verfügbarkeit waren denn auch alles andere als Peanuts. Schließlich mussten diverse Datenbanken miteinander kommunizieren. Warenstandorte mussten mit stationären Ladenlokalen abgeglichen werden – quer durch die Republik und in Echtzeit.
Zweite Hürde: Der neue Marktplatz musste die gesamte Organisation durchdringen. Alle Beteiligten, also sowohl die Händler als auch die Zentrale, mussten sich mit den neuen Prozesse auseinandersetzen bzw. sie überhaupt erst einmal definieren. Sobald die Prozesse feststanden, mussten die Händler erst einmal die Schulbank drücken und lernen, wie man den Marktplatz sauber bedient: Wie stelle ich Produkte in meinen Shop? Wie bepreise ich? Etc.
Um den neuen Online-Shop bekannt zu machen, half ein Plakat: „Ihr Online-Shop vor Ort“ Der Online-Shop wurde ferner in Flyern und in Zeitungsbeilagen promoted.

Das Ergebnis

Die Rechnung scheint aufzugehen. Aktuell liegt der Warenkorb bei 340 Euro im Schnitt. In der Vergangenheit, als EURONICS noch als zentraler Online-Shop agierte, lag die Summe gerade mal bei 200 Euro.
Mit dem Marktplatz schuf EURONICS eine State oft the Art Präsenz im Internet. Der Marktplatz sieht modern aus, ist responsiv und Web 2.0. Er bildet das breite Sortiment der EURONICS Händler ab. Die derzeit rund 100.000 Produkte sollen auf mehrere 100.000 Produkte ausgeweitet werden.
Per Geo-Targeting führt EURONICS die Kunden zum lokalen Shop in ihrer Nähe. Dennoch kann ein Kunde auch online bestellen und nach Starnberg liefern lassen, auch wenn die Ware nur in Flensburg vorhanden ist. Weiter können die Händler auch sämtliche Dienstleistungen, die rund um die Produkte angeboten werden, abbilden und mit ihren Produkten verknüpfen. Da Service in Zukunft das neue Marketing ist, hat sich EURONICS schon einen wichtigen Teil der Zukunft gesichert.
Und somit hat es EURONICS geschafft, eine starke Marke auch im Internet zu etablieren. Die Kommunikation rund um die Marke profitiert von der Verzahnung von Online- und Offline – man weist den Kunden gegenseitig auf das ergänzende Angebot im Netz bzw. vor Ort hin.

Die Zukunft

Personalisierung wird immer wichtiger. Ja, Personalisierung ist strategisch entscheidend. Customer Centricity lautet die neue Vorgabe. EURONICS wird die nächsten Jahre fleißig Geld investieren und Personalisierungskonzepte entwickeln, um fleißig weiter vorne mitzuspielen.

Personalisierung wird immer wichtiger. Ja, Personalisierung ist strategisch entscheidend. Customer Centricity lautet die neue Vorgabe.

EURONICS: Starke Marke, gute Händler

Händler jeder Größe – vom kleinen, spezialisierten Fachgeschäft bis zum riesigen Fachmarkt – haben sich unter dem Dach der Verbundgruppe EURONICS www.EURONICS.de zusammengeschlossen. Innovative Technologien wie OLED oder 4K-Fernseher und die allerneuesten Smartphones gehören genauso zum Sortiment der EURONICS Fachhändler wie Haushaltsgeräte oder konventionelle Produkte der Unterhaltungselektronik. Die EURONICS Deutschland eG zählt in Deutschland mehr als 1.700 Mitglieder an über 1.900 Standorten mit rund 12.000 Mitarbeitern. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot, individuelle Beratung und qualifiziertes Fachpersonal zeichnen die EURONICS Fachgeschäfte und Fachmärkte aus. EURONICS setzt in Deutschland 3,3 Milliarden Euro um. Europaweit liegt man bei 19 Milliarden Euro.
Lesen Sie auch das Interview mit dem Mann hinter dem preisgekrönten CCR-Konzept:
Jochen Mauch, CMO von EURONICS

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