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Das Kundenmagazin, die analoge und digitale eierlegende Wollmilchsau.

Der Europa Möbel Verbund ist seit vielen Jahren ein starker Player im Küchenhandel. Vermarktungs- und wettbewerbsstarke Tools für ihre Gesellschafter zu realisieren und diese am Puls der Zeit zu führen, ist eine große Stärke des Verbandes in Fahrenzhausen bei München. Ein, vielleicht oberflächlich anachronistisches, aber wichtiges Standbein der Kommunikations-Strategie ist und bleibt beim EMV das Kundenmagazin. Warum das so ist und wo die Zukunftschancen des klassischen Print-Mediums liegen, lesen Sie in unserem 5-Minuten-Interview mit Hartmut Lösch. Er ist beim EMV für den Bereich Marketing und Vertrieb Küche zuständig.

Worin sehen Sie die Vorteile eines Kundenmagazins?

Hartmut Lösch: Küchenkauf ist im Vergleich zu anderen Produkten ein recht langer Prozess. Im Rahmen der Customer Journey funktioniert unser Magazin wie ein trojanisches Pferd. Denn es ist keine offensichtliche Werbung, die zur Preisschau dient. Ein gutes Magazin stellt den Leser in den Vordergrund und versucht mit interessanten Inhalten seine Fragen zu beantworten und Kompetenz zu vermitteln. Kurz gesagt: Es bietet einzigartigen Content mit Mehrwert und Langzeitnutzen. 

Das trifft auch auf digitale Kundenmagazine zu. Warum also weiterhin Print?

Hartmut Lösch: Magazine sind aus unserer Sicht eines der wenigen Medien, die im digitalen Zeitalter eher noch an Wichtigkeit zugenommen haben. Die Leute blättern immer noch gerne, erwarten heute dabei aber deutlich mehr Mehrwerte und Stories. Sonst holt man sich die Inspiration eben woanders. Dagegen hilft ein Magazin mit weitergehendem Content enorm. Dazu erfährt das gedruckte Magazin gerade jetzt in unserer schnelllebigen Zeit deutlich mehr Wertschätzung, Kunden behalten das Magazin im Haus und geben es auch an Familie und Freunde weiter. Der Anker für Kundenbindung ist damit genauso gesetzt wie für wertvolle Weiterempfehlungen. 

Funktionieren Kundenmagazine auch im Sinne einer Multichannel-Strategie?

Hartmut Lösch: Ein moderner Verband wie der EMV muss alle Kanäle bedienen. Hier hilft Multi-Content. Eigener und eigenständiger Content, der digital und analog genutzt wird. Der Content aus unseren Kundenmagazinen kann und wird für weitere Kanäle adaptiert, zum Beispiel in Bewegtbild und Animationen für Social Media-Marketing. Unsere Händler erwarten von uns für Ihre eigene digitale Präsenz professionell aufbereiteten Content, da sie im Alltag zu Recht meist mit anderen Dingen beschäftigt sind.

Das Print-Magazin ist ein Klassiker. Wie sieht beim EMV die Evolution des Marketings aus?

Hartmut Lösch: Ein Verband muss sich den modernen Informations- und Kommunikationsgewohnheiten der Konsumenten nicht nur anpassen, sondern auch neue Ideen formulieren, um einen Wettbewerbsvorteil für sich – und noch viel wichtiger – für seine Mitglieder zu erzielen. Wir arbeiten mit unseren Agenturpartnern ständig an neuen Formaten, entwickeln aber auch bekannte Formate weiter. Wie das Kundenmagazin. Weg von der einfachen Darstellung von Küchen hin zur vielfältigen Darstellung von Kompetenz und Relevanz.

Ihr Fazit, bitte… wie profitieren Ihre Mitglieder konkret von Kundenmagazinen?

Hartmut Lösch: Unsere Kundenmagazine gibt es schon lange. Jedoch wurde die Kundenansprache permanent nach den sich verändernden Kundenbedürfnissen neu ausgerichtet. Diese Weiterentwicklung und der hohe Grad an Individualität sorgt dafür, dass sich der Endgebraucher wiederfindet. Unsere Gesellschafter erhalten durch die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten ein sehr positives Feedback, was sich nicht zuletzt in den Umsätzen spiegelt.

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