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Mit Liebe zum Kunden: Tinder als Marketingplattform

Geringer Aufwand der durch Überraschungseffekt hohe Wirkung erzielt — so wird Guerilla Marketing definiert. Klingt attraktiv? Ist es auch. Wie das geht? Wir zeigen einige interessante Beispiele wie das im Social-Media Bereich funktionieren kann, die Sie hoffentlich zu ihrer eigenen Guerilla Kampagne inspirieren! Genauer fokussieren wir uns auf die Plattform Tinder.

Tinder zählt weltweit ca. 4 Millionen Nutzer und gehört für viele junge Menschen zum Dating-Alltag. Mit der App betrachtet man einzelne Profile und entscheidet sich dann per Wisch nach rechts, ob die Profile dem eigenen Gusto entsprechen und ob man miteinander Kontakt halten möchte oder mit einem Wisch nach links gegen Kontaktaufnahme. Sie ist deshalb besonders interessant für uns, da Tinder im Gegensatz zu Facebook, Instagram & Co einen viel persönlicheren und individuelleren Kontext in der Darstellung bietet. Das erlaubt besseres Storytelling, und das sorgt für effektivere und reichweitenstärkere Werbung. 

Die Autovermietung Sixt zeigt auf humorvolle Weise, wie man das Dating-Portal Tinder zu seinen eigenen Zwecken nutzen kann. Die Autovermietung Sixt erstellte hier das User-Profil ,,Abschleppdienst“ und lockte mit dem folgenden Profil-Text:

,,Wenn du auch keine Lust auf etwas Langfristiges hast und nur ein schnelles Abenteuer und etwas Neues zum Ausprobieren suchst, dann sollten wir uns dringend bei mir treffen. Ich binde mich auch nie zu lange an einen Partner und verbringe meine Wochenenden gerne auf Tour. Gerne auch mit dir! Mehr Einblicke von mir gibt es auf Instagram unter @sixtdetuschland. Ich freue mich auf dich 😉 P.s: Ich bleibe auch über Nacht.’’

Die Aktion wurde allgemein gut aufgenommen und die Nutzer flirteten fleißig mit Sixt. 

Im amerikanischen Raum folgte eine Tierschutzgruppe ,,Social Tees Animal Rescue’’ einem ähnlichen Ansatz. Hier fanden Tinder-Nutzer aber keine Scherz-Profile, sondern echte Adoptionsanzeigen für obdachlose Tiere, meistens Welpen, die man per Wisch adoptieren konnte. Wer Immobilienscout regelmäßig benutzt hat vielleicht auch schon eine Anzeige gesehen, auf der ein Haustier ein neues Zuhause gesucht hat, die auch nach einem Adoptionsplatz suchen.
Die Pizza-Kette Domino’s folgte wiederum einen anderen Weg. Hier konnte man nicht nur flirten, Domino’s bot einem im Gegenteil einen kleinen Trostpreis zum Valentinstag an. Wer am Valentinstag mit dem Pizzaboten flirtete bekam einen Single-Coupon oder kleine Rabatte auf die Produkte. Eine nette Geste, die den Kunden sicher in Erinnerung bleiben wird und darüber hinweghalf, zu Valentinstag alleine zu sein. 

Auch die Filmindustrie ist ganz verliebt in die Flirting-App. Die Macher des Films ,,Ex Machina’’ installierten einen Chatbot als das Tinder-Profil von Ava der Hauptdarstellerin. Wer hier wischte ,eine Unterhaltung führte und ein Quiz richtig beantwortete, wurde auf einen Instagram Account verwiesen, der einem erklärte, dass man gerade nicht mit einem Menschen, sondern mit einer künstlichen Intelligenz gesprochen habe — im Übrigen das Thema des Films — und bekam eine exklusive Preview des Films zu sehen. Genial.

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