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Nachgehakt beim Marketingleiter von Pflanzen Kölle: 10 Fragen an Koray Altintas zur Inhouse-Agentur

Das Familienunternehmen Pflanzen Kölle hat sich in über 200 Jahren zur festen Branchengröße mit 13 Standorten in Deutschland entwickelt. Wachsender Erfolg, der auf Wandlungsfähigkeit, Innovationskraft und verantwortungsvolles Unternehmertum basiert. Die Marketingleitung liegt seit über 10 Jahren in den Händen von Koray Altintas. Als Marketing-Projektmanager war unser Gesprächspartner bereits ab 2003 für die Marken- und Strategie-Entwicklung sowie den Aufbau der Inhouse-Agentur zuständig.

Pflanzen Kölle setzt auf eine eigene Inhouse-Agentur. Aus welchen Gründen? 

Koray Altintas: Da wir sehr viele Maßnahmen haben, die für die Filialen oft auch kurzfristig umgesetzt werden müssen, erspart uns die eigene Inhouse-Agentur viel Zeit.  Durch ganz kurze Wege in der Abstimmung und weil für die Kreation ein Styleguide zur Verfügung steht. Solche Maßnahmen sind beispielsweise Flyer zum Einsatz auf der Verkaufsfläche, Plakate und Großflächenplakate, aber auch Menükarten für unsere Restaurants und noch vieles mehr.

Wie setzt sich die Inhouse-Agentur zusammen und was ist bei Ihnen anders?

Koray Altintas: Für unsere 12-köpfige Mannschaft konnten wir ehemalige Agenturprofis gewinnen und bilden dazu konsequent selbst aus. Drei unserer Mediengestalter/-innen sind zum Beispiel nach ihrer Ausbildung übernommen worden. Um möglichst viele Kompetenzen selbst abdecken zu können, bin ich auch immer offen für Weiterbildungswünsche. Eine meine Mitarbeiterinnen mit Talent zur Fotografie hat die Chance genutzt und übernimmt heute unsere internen Produktfotos. Jeder kann sich einbringen und Fluktuation haben wir seit vielen Jahren keine. 

Um welche Inhalte kümmern sich „die Internen“? Gibt es verschiedene Teams? 

Koray Altintas: Ja, wir haben verschiedene Teams, die sich um die Bereiche Print, Online- und Social-Media-Marketing, POS-Gestaltung und unsere Bambusgarten-Restaurants kümmern. Neben der wöchentlichen Erstellung von Beilagen liegt bei unserer Inhouse-Agentur aber auch die Konzeption und Umsetzung von neuen Projekten wie zum Beispiel das Pflanzen Kölle Marketing zum Thema Nachhaltigkeit.

Geben Sie auch Aufgaben an externe Agenturen weiter und wenn ja, welche? 

Koray Altintas: Ja beispielsweise komplett neue Projekte wie unser Kundenmagazin. Hier ist es mir wichtig, auch einen Blick von „außerhalb“ darauf zu erhalten. Genauso holen wir uns aber auch Input über die Befragung unserer Kunden.

Sehen Sie auch Nachteile darin, sich auf eine Inhouse-Agentur festzulegen? 

Koray Altintas: Nicht unbedingt. Allerdings sollte man sich nicht nur auf die Inhouse-Agentur festlegen, sondern auch Aufträge extern vergeben. Da es immer wieder Projekte gibt, bei denen ein anderer Blickwinkel sinnvoll ist. 

Wie entscheidet Pflanzen Kölle, was intern entwickelt wird und was extern? 

Koray Altintas: Das entscheide ich sehr spontan. Wir folgen da keinen festgelegten Vorgaben. Es gibt auch Themen, die ich sowohl intern als auch extern umsetzen lasse. Dabei geht es aber nie um ein Gegeneinander! Sondern es liegt vielmehr daran, dass ich auch für Alternativvorschläge aus dem eigenen Team immer offen bin.

Was spricht für die Zusammenarbeit mit externen Partnern? 

Koray Altintas: Mit externen Partnern haben wir Experten an unserer Seite, die ja auch für andere Handelspartner tätig sind. Somit erhalten wir immer wieder neue Ideen und eine neue Sichtweise auf unsere Projekte.  

 Welches Auftragsvolumen bewältigt die Kölle Inhouse-Agentur in welchem Zeitraum? 

Koray Altintas: Ich schätze, wir können von einem hohen 6-stelligen Bereich sprechen. Es gibt häufig Tage, an denen wir 6 bis 7 unterschiedliche Druckdaten erstellen – von Anzeigen über Flyer bis hin zur Social Media Kampagne und unseren Newsletter.

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