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Selber machen lassen. Oder: die wichtigsten Zutaten für Inhouse-Marketing.

Die Digitalisierung des Marketing-Handwerks hat einen unaufhaltsamen Trend ausgelöst. Im Kanon mit Google, Meta, Youtube, Flyeralarm & Co. laden Tutorials und Templates die Unternehmen dazu ein, sich und ihr Angebot selbst zu promoten. Das große Versprechen „Erstelle in nur wenigen Schritten deine eigene Werbung!“ Für so gut wie jeden Marketing-Kanal und jedes -Instrument lässt sich online ein passendes Angebot finden. Davon angesprochen fühlen sich neben Startups mit geringem Werbebudget auch ambitionierte CMOs. Effizienz ist das Gebot der Stunde. Genauso wie der Wunsch, die Datenhoheit zurückzuerlangen.

Unternehmen machen Werbung, um Kunden zu gewinnen. Und das immer öfter ohne eine klassische Agentur an ihrer Seite. Die Zeiten, in denen alle Marketing-Aufträge an externe Dienstleister vergeben wurden, sind lange vorbei. Der Einsatz neuer Technologien und die fortschreitende Automatisierung haben dazu geführt, dass viele Leistungen auf die Marketingabteilung oder den -Verantwortlichen übergegangen sind. Das funktioniert am besten, wenn digitale Kompetenz und Kreativität bei den Generationen Y und Z nicht einfach vorausgesetzt wird. 

Was es für DIY-Marketing braucht und warum es einfacher aussieht, als es ist.

Wer sich mit dem Angebot im Netz vertraut macht, bei Online-Plattformen anmeldet, Präsentationsprogramme updatet und dazu ein Adobe Cloud Abo abschließt, ist technisch bereit zum Loslegen. Ob Website, Google Ads oder Social Media Auftritt, ob Anzeige, Plakat oder Imagebroschüre – vieles lässt sich am PC oder direkt online erstellen, um es dann zu veröffentlichen oder in den Druck zu geben. Alles, was es dafür braucht, sind auf den ersten Blick Bilder und Texte. Auch hier helfen das Netz und die Technik weiter: Bildagenturen bieten online Material zum Kauf an, Websites kreativer Communities sogar kostenlos, und für Social Media-Content bietet das Smartphone eine solide Grundausstattung. Dazu spricht zunächst auch nichts dagegen, dass Texte selbst oder vom Schreibtalent im Team formuliert und eventuell noch über den Online-Duden „lektoriert“ werden. Kurze Checklisten für selbst erstellte Werbung suggerieren zusätzlich, dass der zukünftige Werbeerfolg nur wenige Schritte entfernt ist. Dazu drei zufällig ausgewählte Beispiele aus dem Netz:

Website-Checkliste 

  1. Zielgruppe und Ziele der Website definieren
  2. Struktur und Navigation erstellen
  3. Storydesign für die Website entwickeln
  4. Inhalte und Texte produzieren 
  5. Website erstellen, prüfen und veröffentlichen
  6. Bei Google Search Console, Google Analytics usw. anmelden
  7. Verantwortlichen für die zukünftige Website-Betreuung festlegen
  8. Daten auswerten und die Website entsprechend optimieren

Printanzeigen-Checkliste

  1. Die 4 Elemente Überschrift, Bild(er), Text und Logo/Kontakt verwenden
  2. Nur das wirklich Wichtige kommunizieren
  3. Bilder sehr sorgfältig auswählen und darauf achten, dass das Hauptmotiv die Aufmerksamkeit auf die Headline leitet
  4. Leserichtung berücksichtigen und Wichtiges oben und in der Mitte platzieren
  5. Druckdaten wie vom Dienstleister vorgegeben erstellen

Social Media-Checkliste

  1. Überblick über Themen und Kampagnen verschaffen
  2. Mitarbeiter aktivieren und Verantwortlichkeiten klären
  3. Beiträge planen und an jede Plattform anpassen
  4. Geplante Beiträge und zukünftige Posts täglich im Blick halten
  5. Kommentare beantworten
  6. Nachrichten prüfen
  7. Erwähnungen und Mitbewerber beobachten
  8. Keywords und Hashtag-Trends ermitteln
  9. Statistiken überprüfen

Um alle diese Punkte professionell abzuarbeiten, müssen Unternehmen in das Know-how ihrer Mitarbeiter und die entsprechenden Ressourcen investieren. Damit ist nicht nur das Wissen um die richtige Anwendung der neuen, sich ständig weiterentwickelnden Marketing-Tools gemeint. Analytische und strategische Fähigkeiten sind genauso wichtige Zutaten für erfolgreiches Inhouse-Marketing wie kommunikative und konzeptionelle Kompetenz. Nicht zu vergessen: ein Zeit-Kontingent für Planung, Überprüfung und Optimierung der Werbeaktivitäten.

Win-Win durch zukunftsorientierte Zusammenarbeit: Die Rückkehr der Lead-Agentur

Von der Full-Service-Agentur zum langfristigen Beratungspartner und kreativen Impulsgeber in Sachen Kommunikation und Konzeption. Die richtigen Botschaften so zu verpacken, dass sie die Kunden begeistern und überzeugen, wird wieder an Bedeutung gewinnen. Wenn uns Markenkommunikation verrät, wozu eine Marke gut ist, warum es sie gibt, was sie unterscheidet und was ich als Käufer von ihr zu erwarten habe, hebt sie sich gewinnbringend von sinnleerer, langweiliger und austauschbarer Werbung ab. Eine erfahrene Lead-Agentur ist auf diese Mehrwerte spezialisiert. Und darauf, kreative Lösungen zu finden. Dabei greifen sie auf Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen zurück, während Unternehmen diese vor allem in der eigenen Branche sammeln. Wer sich nicht austauscht, wird in der Regel irgendwann betriebsblind. Auf der anderen Seite gilt auch: Eine Inhouse-Agentur mit den richtigen Leuten im Team führt sich nicht von selbst. Talent wird knapp bleiben und muss ausgebildet werden. Man kann es gerne auch positiv sehen. Wenn Unternehmen sich fit für eine nachhaltige Zukunft machen und sich Marketingagenturen neu erfinden, dann kommt das Beste zusammen: Effizienz und Expertise.

Komplexe Marketingaufgaben benötigen Spezialisten.

Selbst die größte Inhouse-Agentur kann nicht alle Themen abdecken. Insofern ist der Aufbau eines Netzwerks an Spezialisten bzw. Spezialagenturen sinnvoll. Bestenfalls vernetzt man diese mit seiner Lead-Agentur, um Stringenz und Abstimmungsprozesse zu optimieren. Und auch hier gilt: Kollaboration interdisziplinär bringt auch die Inhouse-Mitarbeiter auf neue Ideen und erweitert die Perspektiven.

Fazit: Inhouse-Marketing macht Sinn, wenn die kreative und erfahrene Manpower akquiriert werden kann. Und man im kongenialen Zusammenspiel mit einer Lead-Agentur und Spezialisten Synergien nutzt. Sei es Kreation, Strategien und Leitlinien.

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