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Trends im Social Media-Jahr 2021

Der Handel muss dort sein, wo sich seine Kunden aufhalten. Und ein großer Teil der potenziellen Kunden verbringt heute mehr Zeit denn je in der Welt der sozialen Netzwerke. Social Media wird zur „kommunikativen Nabelschnur“ zwischen Händlern und ihren Kunden und bietet ihnen die Chance, sich positiv von den Mitbewerbern abheben. Neue Verhaltensweisen, neues Arbeitsumfeld, neuer Schub für Social Media Marketing: Wer seine Strategie im Zusammenspiel mit dem richtigen Content in diesem besonderen Jahr weiterentwickeln will, kommt an diesen Trends kaum vorbei. 

Über allen Trends für das Jahr 2021 thront ein Gedanke: Der Konsument ist Kaiser. Um im Jahr 2021 erfolgreich zu sein, müssen die Kunden für den Handel im Zentrum der Marketingstrategie stehen. Die Redewendung „der Kunde ist König “ mag klischeehaft sein, ist aber wichtiger denn je. Wer seine Zielgruppe vollständig versteht – ihre Motivation, Bedürfnisse und Art zu kommunizieren – und auf der Grundlage dieser Erkenntnisse konkrete Maßnahmen ergreift, wird zu den Händlern gehören, die alle uns eventuell noch bevorstehenden Turbulenzen überstehen. Kurz gesagt: Jetzt ist die Zeit auf die Kundenstimme zu hören. Und neue Wege zu gehen, die diesen fünf Trends folgen:

1. Memes regieren die Social Media-Welt.
Vergessen Sie Emoji. Verabschieden Sie sich von GIFs. Heute wird über Memes kommuniziert. Memes, das sind Bilder aus dem Internet, die nachträglich mit kurzen, prägnanten Texten versehen und auf sozialen Medien geteilt werden. Sie verbreiten sich viral wie ein Lauffeuer und sind sicher nicht alle positiv und niedlich. Doch um der in den sozialen Kanälen eingetretenen Langeweile entgegenzuwirken, muss Content immer noch ein bisschen innovativer werden. Das geht aber nur, wenn man sich neuen technischen Möglichkeiten nicht verschließt. Hier ist aber auch Vorsicht geboten, denn „normale“ Memes halten sich nicht an Copyright-Regeln. Wer selbst Meme-artigen Content erstellen will, kann sich das natürlich nicht leisten. Cleverer ist es, zur eigenen Botschaft passende, User-generierte Memes zu teilen– verbunden mit der Nennung des „Schöpfers“. Gleichzeitig lässt sich so aber auch eine Verbindung zu den Usern aufbauen und mehr Menschen werden ermutigt, neuen Content zu kreieren.

2. COVID-19 Content und seine 4 Cs
Selbst wenn die Pandemie im Jahr 2021 enden sollte, werden die Auswirkungen noch in den kommenden Jahren spürbar sein. Den Konsumenten wird es schwerfallen, die Konsequenzen einfach zu vergessen. Community, contactless, cleanliness, compassion – auf gut Deutsch: Gemeinschaft, kontaktloser Umgang, Sauberkeit und Mitgefühl – diese Themen bestimmen heute und auch noch in naher Zukunft die Kommunikation mit den Kunden. Statt sich über die Krise auszuschweigen, erwarten die Konsumenten von Marken und dem Handel Farbe zu bekennen und Hilfestellung im alltäglichen Leben zu leisten. Statt auf aggressive Werbung, die für negative PR sorgen könnte, sollte man sich daher jetzt auf relevanten Content fokussieren, der die Wünsche und Sorgen der Zielgruppe berücksichtigt. Und Fettnäpfchen vermeiden: So hat sich KFC aus aktuellem Anlass verständlicherweise von seinem Slogan „finger lickin good“ verabschiedet.

3. Marketing mit einem Hauch von Nostalgie
Es ist einfach, auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und sich zu erinnern, wie viel besser es einmal war. Die positiven Emotionen, die mit der „guten alten Zeit“ verbunden sind, können die aktuelle Gefühlslage nur verbessern. Der Reiz des „Nostalgie-Marketings“ ist offensichtlich. Es verbindet starke positive Emotionen mit Ihrem Unternehmen und gibt ihm einen sentimentalen Schub. In Zeiten der Unsicherheit und des wirtschaftlichen Abschwungs wollen sich die Konsumenten an glücklichere Zeiten erinnern, um sich von der aktuellen Situation abzulenken. Positive Erinnerungen und geliebte Ikonen vergangener Tage wiederzubeleben, fühlt sich eben einfach gut. Mit diesem guten Gefühl sollten Sie Ihre Botschaften verbinden. In 2021 werden immer mehr nostalgische Elemente in den sozialen Medien auftauchen – als Storys mit Themen aus „besseren Tagen“ oder durch Content, der wie „früher“ gestaltet wird.

4. Der „Wir müssen miteinander reden“-Trend
Marketing ist keine Einbahnstraße. Wir können nicht einfach unsere Botschaften herausschreien und dann auf das Beste hoffen. Vielmehr geht es heute um einen Dialog, der Beziehungen aufbaut und damit den Verkauf steigert. Marketing braucht heute den personalisierten Austausch mit den Kunden von „Mensch zu Mensch“ – über die sozialen Medien, per Telefon, Chats und mehr. Geben wir also den Konsumenten noch mehr Möglichkeiten, um mit uns ins Gespräch zu kommen. Und dem Unternehmen eine Stimme, die menschlicher und authentischer ist. Ein Schritt von vielen, aber ein wichtiger: Die kommunikative Lücke zwischen Marketing und Kundenservice muss geschlossen werden, um echte Lösungen zu entwickeln.

5. Old School-Marketing kommt wieder zurück
Manche Trends kommen und gehen über Nacht. Einige drehen sich im Kreis, springen hin und her und wieder ins soziale Bewusstsein zurück. Bei Marketingtechniken ist das nicht anders. Mittel und Wege, die wir vor längerer Zeit genutzt haben, können plötzlich wieder auftauchen. Besonders während Zeiten der Unsicherheit greifen Kommunikationsprofis auf bewährte Methoden zurück. Dabei geht es hauptsächlich darum, seine Botschaften und Argumente möglichst unkompliziert „an den Mann zu bringen“. Nicht, dass wir jetzt zur Buschtrommel greifen würden: Personalisierte Newsletter, ein Interview-Auftritt in einem Podcast oder die Zusammenarbeit mit Influencern können eine Abkürzung sein, um den Konsumenten die Informationen zu übermitteln, die für ihn wichtig oder interessant sind und nach denen er sucht.

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